Modul: Generationen
und Wertewandel
Seite an Seite – Baby-Boomer, Generation X, Y und Z
1946 – 1964
1965 – 1979
1980 – 1994
1995 – 2009
Stärken und Kompetenzen der Generationen
Baby-boomer
- Teamfähigkeit
- Beziehungs- und Dienstleistungsorientierug
- Qualitätsbewusstsein
- Kommunikationsstärke
- Wissen, Know-how und Erfahrung
BOOMER
GEN X
- Anpassungsfähigkeit
- Unabhängigkeit
- Unternehmerisches Denken
- Hohe Fachkompetenz in Breite und Tiefe
- Viel Erfahrung im Umgang mit Menschen
GEN X
GEN Y
- Überdurchschnittliche Technikaffinität
- Offen, flexibel bereit an verschiedenen Orten
und Bereichen eingesetzt zu werden - Selbstsicher und ausdauernd
GEN Y
GEN z
- Kompetenzen mit sich immer schneller entwickelnden Technologien
- Selbstverständlichkeit neuer Mediennutzung
- Innovationsfreude
GEN Z
MASSNAHMEN ZUR FÖRDERUNG EINES GENERATIONEN- ÜBERGREIFENDEN ARBEITSUMFELDS
FÜHREN
9 Tipps Für Führungskräfte
- Setzen Sie sich mit den generationsspezifischen Werten und Motivationsfaktoren auseinander – umso leichter fällt es Ihnen, Ihr Team zu verstehen.
- Etablieren Sie eine Führungs- und Arbeitskultur, die auf Verständnis und gegenseitige Wertschätzung beruht.
- Festigen Sie eine transparente Kommunikationskultur. Berücksichtigen Sie unterschiedliche Informations- und Feedback-Bedürfnisse und bieten Sie verschiedene Kommunikationskanäle an. Bilden Sie generationenübergreifende Teams. Das fördert den Teamgeist, einen regelmäßigen und konstruktiven Austausch sowie einen Wissenstransfer in beide Richtungen.
- Etablieren Sie ein Mentoringprogramm.
- Führen Sie regelmäßige Retrospektiven zur generationenübergreifenden Zusammenarbeit durch, um die Sensibilität zu bewahren.
- Stärken Sie Individualität und Flexibilität: Personalisieren Sie Weiterbildungsmöglichkeiten und gestalten Sie Arbeitszeiten und -bedingungen flexibel – alles, was in Ihrem Entscheidungsrahmen möglich ist.
- Fördern Sie das digitale Umdenken in ihrem Team und unterstützen Sie den Wandel.
- Und vor allen Dingen: Seien Sie selbst Vorbild.
FÜHREN
LeSSons-Learned
- die generationsbedingten Arbeitswerte
- die generationsbedingten Stärken und Kompetenzen
- daraus lassen sich auch die passenden Motivationsfaktoren generieren
- starten Sie eine wertschätzende und offene Kommunikation, in dem sie alle Generationen mit ihren Erwartungshaltungen abholen
FÜHREN
LeSSons-Learned
- Stand-up-Meetings und Retrospektiv
- Wöchentliche Feedback- und Mitarbeitergespräche
- Lunch & Learn: gemeinsame Mittagspause mit Mehrwert / freiwillige Teilnahme / kurzer Input: Mitarbeitende berichten aus ihrem Arbeitspro
zess oder über ein ausgewähltes Thema - „Tag der Werte“ einführen, um die Sichtweisen der Teamwerte zu besprechen
- „Tag der Generationen“, um die Sensibilisierung aufrecht zu erhalten
FÜHREN
Werte
boomer
Gen X
Gen y
Gen z
Prägende Gesellschaftsereignisse
Erziehung
Eigenschaften
Behütete Kindheit, Zunahme von, Wahlmöglichkeiten in Bezug auf, Lebensführung & Ausbildung
Stark nach Werten, Traditionen und Hierarchien ausgerichtet
Mauerfall, Der erste PC, Zunahme Scheidungen
Erderwärmung, Digitalisierung des Alltags, Eigene Mediakanäle
Nachkriegsgeneration, Geburtenboom, Woodstock
Zunehmende Institutionalisierung des kindlichen Alltags (Kinderkrippe, Hort)
Wächst häufig als Einzelkind auf, Rundum-Versorgung durch Eltern mit hohen Standards (Helikoptereltern)
Terroranschläge 9/11, Internetboom, Social Media, Hohes Bildungsniveau
Idealistisch, kurze Aufmerksamkeitsspanne, braucht Abwechslung
Ich-Bezogen, selbstbewusst, hinterfragt Autoritäten
Ehrgeizig, ernüchtert bis zynisch
Denkt global ohne geografische Grenzen, Ungeduld, fordernd
Auflösung
Werte
boomer
Gen X
Gen y
Gen z
Werte
Haltung zu Technologie
Merkmale
Arbeitswelt
Teamorientiert, Karriereorientiert, Arbeit hat höchsten Stellenwert
Leben im Hier und Jetzt, mit neuen Technologien aufgewachsen, „24 h online“
Pragmatisch, selbstständig, streben nach hoher Lebensqualität
Starke Präsenz in den sozialen Netzwerken, Ausgeprägtes Selbstbewusstsein
Neue Medien, Privatleben, Soziale Verantwortung, Definierte Strukturen, Kreatives und laterales Denken
Zunehmende Partizipationskultur & Mitarbeiterorientierung
Selbstverwirklichung, Mitbestimmung & Freiräume im Job, Familiengerechte Arbeitszeitmodelle
Hart arbeiten, „Workaholic“, Tätigkeit zum Zweck der materiellen Absicherung
Freunde ersetzen (fehlende) Familie, finanzielles Auskommen
Gesellschaftliche Verantwortung, misstraut bestehenden Systemen
Sicherheit und Stabilität, Lebensqualität, materieller Besitz
Erste IT-Erfahrungen
Technoholics
Digital Natives
Digital Immigrants
Leistung, Geld, Status, Ehrgeiz, Loyalität, Disziplin, Gesundheit
Auflösung
Werte
boomer
Gen X
Gen y
Gen z
Typische Aussagen
Eine gute Führungskraft ...
Motivation
„Erst leben, dann arbeiten“
„Leben, um zu arbeiten“
„Arbeiten, um zu leben“
... unterstützt mich als Mentor und Ratgeber
„Leben und Arbeiten als fließender Prozess“
... ist immer für das Team da
... ist ehrlich, moralisch integer und gibt mir regelmäßiges Feedback
... überzeugt durch Kompetenz und ist vertrauenswürdig
Recht auf Individualismus, Lob, finanzielle Anreize, feste Arbeitspakete in Eigenverantwortung, Freiheit
Selbstbestimmung, Work-Life-Blending, daher Flexibilität von Arbeitszeit und -ort
Muss an die Mission glauben, Hoher Freiheitsgrad in der Arbeitsgestaltung, Work-Life-Balance
Geld, Prämien, Status,Persönliches Wachstum, Wertschätzung für ihre Erfahrung
Auflösung