Modul: Generationen
und Wertewandel

Seite an Seite – Baby-Boomer, Generation X, Y und Z

Baby-Boomer

Gen X

Gen Y

Gen Z

1946 – 1964

1965 – 1979

1980 – 1994

1995 – 2009

In der heutigen Arbeitswelt treffen vier Generationen aufeinander – Baby-Boomer, Generation X, Y (Millennials) und Z – jede geprägt von unterschiedlichen historischen und sozialen Einflüssen. Um zielführend zu agieren, müssen Führungskräfte die Sozialisierung jeder Generation verstehen. Modernes Management erfordert Empathie und ein feines Gespür für die vielfältigen Perspektiven und Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Dieses Wissen vermeidet Generationenkonflikte und schafft eine inklusive, produktive Arbeitsumgebung, in der das Potenzial aller Generationen ausgeschöpft wird.

Stärken und Kompetenzen der Generationen

Werte

boomer

Gen X

Gen y

Gen z

Prägende Gesellschaftsereignisse

Erziehung

Eigenschaften

Behütete Kindheit, Zunahme von, Wahlmöglichkeiten in Bezug auf, Lebensführung & Ausbildung

Stark nach Werten, Traditionen und Hierarchien ausgerichtet

Mauerfall, Der erste PC, Zunahme Scheidungen

Erderwärmung, Digitalisierung des Alltags, Eigene Mediakanäle

Nachkriegsgeneration, Geburtenboom, Woodstock

Zunehmende Institutionalisierung des kindlichen Alltags (Kinderkrippe, Hort)

Wächst häufig als Einzelkind auf, Rundum-Versorgung durch Eltern mit hohen Standards (Helikoptereltern)

Terroranschläge 9/11, Internetboom, Social Media, Hohes Bildungsniveau

Idealistisch, kurze Aufmerksamkeitsspanne, braucht Abwechslung

Ich-Bezogen, selbstbewusst, hinterfragt Autoritäten

Ehrgeizig, ernüchtert bis zynisch

Denkt global ohne geografische Grenzen, Ungeduld, fordernd

Werte

boomer

Gen X

Gen y

Gen z

Werte

Haltung zu Technologie

Merkmale

Arbeitswelt

Teamorientiert, Karriereorientiert, Arbeit hat höchsten Stellenwert

Leben im Hier und Jetzt, mit neuen Technologien aufgewachsen, „24 h online“

Pragmatisch, selbstständig, streben nach hoher Lebensqualität

Starke Präsenz in den sozialen Netzwerken, Ausgeprägtes Selbstbewusstsein

Neue Medien, Privatleben, Soziale Verantwortung, Definierte Strukturen, Kreatives und laterales Denken

Zunehmende Partizipationskultur & Mitarbeiterorientierung

Selbstverwirklichung, Mitbestimmung & Freiräume im Job, Familiengerechte Arbeitszeitmodelle

Hart arbeiten, „Workaholic“, Tätigkeit zum Zweck der materiellen Absicherung

Freunde ersetzen (fehlende) Familie, finanzielles Auskommen

Gesellschaftliche Verantwortung, misstraut bestehenden Systemen

Sicherheit und Stabilität, Lebensqualität, materieller Besitz

Erste IT-Erfahrungen

Technoholics

Digital Natives

Digital Immigrants

Leistung, Geld, Status, Ehrgeiz, Loyalität, Disziplin, Gesundheit

Werte

boomer

Gen X

Gen y

Gen z

Typische Aussagen

Eine gute Führungskraft ...

Motivation

„Erst leben, dann arbeiten“

„Leben, um zu arbeiten“

„Arbeiten, um zu leben“

... unterstützt mich als Mentor und Ratgeber

„Leben und Arbeiten als fließender Prozess“

... ist immer für das Team da

... ist ehrlich, moralisch integer und gibt mir regelmäßiges Feedback

... überzeugt durch Kompetenz und ist vertrauenswürdig

Recht auf Individualismus, Lob, finanzielle Anreize, feste Arbeitspakete in Eigenverantwortung, Freiheit

Selbstbestimmung, Work-Life-Blending, daher Flexibilität von Arbeitszeit und -ort

Muss an die Mission glauben, Hoher Freiheitsgrad in der Arbeitsgestaltung, Work-Life-Balance

Geld, Prämien, Status,Persönliches Wachstum, Wertschätzung für ihre Erfahrung

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